Kurzfilm über AKOMA (Video vor Ort)

"Jeder Mensch hat Recht auf Bildung"

10.12.1948: Erklärung der Menschenrechte der UNO:

 

 „Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung“

 

Armut ist nicht nur das Nichtvorhandensein von Gütern, sondern sie ist auch bestimmt vom sozialen Umfeld. Arm ist man nicht nur, wenn man über kein Geld verfügt, sondern man spricht auch von Armut, wenn Menschen nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können oder ihnen nicht die Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten offen stehen. Auch Ausgrenzung oder fehlende Entscheidungsfreiheit sind Faktoren, die Armut bestimmen. Immaterielle Armut umfasst Aspekte, ohne die ein menschenwürdiges Leben nicht möglich ist, zum Beispiel das Recht auf Bildung.

Das Bildungsprojekt

Dieses Projekt ist sehr unkompliziert und effektiv, da ich, nachdem ich in Toase gelebt und gelehrt habe, die nötigen Beziehungen und Kontakte zum Direktor der "Toase Senior High School", Mr. Annor-Yeboah, und den Lehrern habe.

 

Eine Schulausbildung ist in Ghana sehr teuer, besonders das Besuchen einer "Senior High School", eine vierjährige Ausbildung, die einem danach erlaubt, ein Studium anzufangen. Man könnte es mit unserer "Oberstufe" vergleichen.

Pro Jahr gibt es 3 "Terms" (statt bei uns 2 Semester) und die Gesamtkosten für einen Schüler pro Jahr sind etwa 250 - 300 Euro. Diese inkludieren die Unterrichtsgebühren, die Unterkunft am Schulcampus, die Prüfungsgebühren und die tägliche Verpflegung (es gibt eine Schulkantine). Meine zwei Kontaktpersonen, Mr. Jonas Anane Mensah (Französischlehrer) und Mr. Christian Fansey (Englischlehrer und Hausmeister), die beide am Schulcampus wohnen und unterrichten, werden mir ein genaues Budget berechnen, das ich sobald wie möglich auf dieser Homepage veröffentlichen werde.

HELFEN AUCH SIE!

Ziel und Sinn des Projektes

"Schulbildung für Kinder in Ghana" hat sich als Ziel gesetzt, auch jenen Jugendlichen eine höhere Bildung zu ermöglichen, die nicht zur reichen Oberschicht gehören, die in Ghana sowieso kaum vorhanden ist.

 

Das erste Ziel sollte sein, all jenen Schülern, die mitten in ihrer Ausbildung von der Schule abgemeldet werden, weil ihre Eltern nicht mehr zahlen können, einen Schulabschluss durch finanzielle Unterstützung zu ermöglichen. Es gibt schon jetzt viele Schüler, die nach Hause geschickt worden sind - mitten in ihrer Ausbildung.

 

Sobald dieses Ziel erreicht worden ist, wollen wir Kindern in Toase, die sich grundsätzlich keine Schulausbildung leisten können, diese ermöglichen.

Der Sinn dieses Projektes ist es, unseren Mitmenschen zu helfen. Wir haben Glück, dass wir alles haben, was wir brauchen - angefangen von Nahrung, Wasser und einem Dach über dem Kopf bis hin zu einem kostenlosen Schulsystem und einer Sozialversicherung. Dies ist aber keine Selbstverständlichkeit - Millionen von Menschen fehlt all das!

Bildung ist der erste Weg raus aus der Armut. Zeigen wir Vöcklabrucker (bzw. wir Österreicher) uns doch solidarisch mit unseren Mitmenschen in Toase und Yeji und verzichten wir auf ein bisschen Luxus, um Kindern dort ihren größten Traum zu verwirklichen: Eine Schulausbildung!

Klicken Sie auf den LINK in der Spalte links "Helfen auch Sie", um das Projekt zu unterstützen!